Die Strategie der österreichischen Biozidbehörde zu Kreosot

Prüfung von möglichen Alternativen

© Umweltbundesamt/WMattes

Der Wirkstoff Kreosot wurde aufgrund gesundheitsschädlicher und umweltgefährlicher Eigenschaften (u. a. krebserzeugend, kann langfristige Schäden in der Umwelt verursachen) als "zu ersetzender Wirkstoff" eingestuft, dessen Genehmigung und Genehmigungsverlängerung unter bestimmten Bedingungen jeweils nur für fünf Jahre gewährt wird.

Daher ist bei einem Antrag auf Zulassung von Kreosot-haltigen Produkten nach Artikel 23 der Biozidprodukte-Verordnung (BPV) eine vergleichende Bewertung durchzuführen.

 

Die Bereitstellung auf dem Markt oder die Verwendung des Biozidprodukts kann demnach beschränkt oder untersagt werden, wenn es für die im Antrag genannten Verwendungszwecke bereits ein zugelassenes Biozidprodukt oder eine nichtchemische Bekämpfungs- oder Präventionsmethode gibt, das bzw. die ein deutlich geringeres Gesamtrisiko für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt darstellt, hinreichend wirksam ist und mit keinen anderen wesentlichen wirtschaftlichen oder praktischen Nachteilen verbunden ist. Außerdem muss die chemische Vielfalt der Wirkstoffe ausreichend sein, um das Entstehen einer Resistenz beim Zielschadorganismus zu minimieren.

Im folgenden Dokument wird die Strategie der österreichischen Biozidbehörde zu Kreosot erläutert (siehe Infobox).

Letzte Änderung: 23.11.2016